Dieser Beitrag berichtet über Erfahrungen und Therapien des Arztes Dr. med. Dietrich Klinghardt bei der Behandlung von Schilddrüsen-Leiden. Wir haben auf einige Anwendungen verlinkt, die der Prophylaxe vor Schilddrüsenerkrankungen dienen. Bei Beschwerden der Schilddrüse wendet Dr. Klinghardt spezielle Therapien an, die er in langjähriger Praxis entwickelt hat. Dr. Klinghardt leitet das Institut für Neurobiologie in Freiburg und das Sophia Health Institut im amerikanischen Seattle.

Nach den Erfahrungen von Dr. Klinghardt steht heute die Behandlung der Schilddrüse an vorderster Stelle, wodurch oftmals die Notwendigkeit für weitere aufwendige Therapien entfällt. Dies betrifft insbesondere Borreliose-Patienten, die fast alle eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) entwickeln. Gleichwohl wird durch eine Hypothyreose das Wachstum von Borrelien, Viren und Parasiten enorm gefördert.

Die Symptome einer Hypothyreose sind mitunter schwer zu erkennen. Meistens leiden die Betroffenen an Müdigkeit, chronischer Verstopfung, Blähbauch, ständigem Kältegefühl, trockener Haut, brüchigen Fingernägeln und Haarausfall. Weiterhin sind zu beobachten Depressionen, Unfruchtbarkeit, Mangel an sexuellem Interesse sowie erhöhtes Cholesterin und Triglyzeride. Oft wirken hypothyreote Menschen kognitiv beeinträchtigt und leiden an Übergewicht. Typisch ist das Myxödem mit einer teigigen Schwellung des Gesichts und der Hände, das durch eine Muzin-Einlagerung im Bindegewebe verursacht wird.

Bleibt eine Hypothyreose unbehandelt, kann es in den ersten Jahren vereinzelt zu hyperthyreoten Krisen (Schilddrüsenüberfunktion) kommen. Dabei schwitzen die Betroffenen, haben einen schnellen Herzschlag und leiden an Angstgefühl und Schlaflosigkeit. Typisch für hypothyreote Patienten (Schilddrüsenunterfunktion) ist eine geringere Körpertemperatur und Kältegefühl. Dabei muss man wissen, dass bereits eine Senkung der durchschnittlichen Körpertemperatur um 0,2 Grad Celsius die Anzahl der pathogenen Keime im Körper verdoppelt. Die Hemmung einiger temperaturabhängiger Enzymsysteme, die für die Keimbekämpfung und die Entgiftung der Biotoxine notwendig sind, ist für dieses Phänomen verantwortlich. Ausserdem sind viele Schilddrüsenerkrankungen auf die gezielte Manipulation unseres Organismus durch Mikroben und Parasiten zurückzuführen.

Dr. Klinghardt weist darauf hin, dass besonders die Kinder hypothyreoter Mütter oft schwer betroffen sind. Der Organismus unbehandelter Mütter verwendet während der Schwangerschaft das Schilddrüsenhormon des ungeborenen Kindes, um den eigenen Stoffwechsel zu normalisieren. Die Babys entwickeln nach der Geburt oft eine kurz anhaltende Hyperthyreose, die dann meistens in eine nicht erkannte Hypothyreose mit geistiger Behinderung oder den vorerwähnten Symptomen mündet. Am häufigsten treten chronische Infektionen bei den Neugeborenen auf.
Leiden die Mütter unter einem Mangel an dem Schilddrüsenhormon T3 (Trijodthyronin), besteht die Gefahr von Genmutationen beim Kind, wozu auch das Down-Syndrom gehört. Dr. Klinghardt behandelt auch Kleinkinder unverzüglich mit Schilddrüsenhormon nach sorgfältiger Testung und konstatiert in aller Regel nach kurzer Zeit ein Gedeihen der Kinder.

Die Schilddrüse

Die Schilddrüsenhormone

Die Schilddrüse produziert das Hormon T4 (Thyroxin), das wenige, aber sehr wichtige Aufgaben im Organismus erfüllt. In den Körperzellen wird T4 unter dem Einfluss eines Selen-abhängigen Enzyms in das bioaktive Hormon T3 (Trijodthyronin) umgewandelt. T3 stimuliert dann die Abschnitte der DNA, die für die Aktivität unseres Stoffwechsels verantwortlich sind. T3 wird von allen Hormondrüsen benötigt, um aktiv zu werden. Ohne T3 sind nicht nur die Nebennierenhormone und Sexualhormone erniedrigt, sondern auch viele Neurotransmitter (Botenstoffe). Daneben existieren auch die Hormone T1 und T2, die unter dem Einfluss von Jod-abhängigen Enzymen in den Ovarien und Hoden gebildet werden und für sexuelle Gesundheit sorgen.

Zur Herstellung des Hormons T4 benötigt die Schilddrüse vor allem die Spurenelemente Jod, Zink und Kupfer sowie die Aminosäure Tyrosin. Von dieser Aminosäure ernähren sich bevorzugt zahlreiche Parasiten, wodurch es bei vielen Menschen zu einer Unterversorgung mit Tyrosin kommt. Deshalb ist es notwendig, vor der Supplementierung von Tyrosin die Parasitosen zu beseitigen.
Der beste Weg, Parasiten loszuwerden, ist die Anwendung von Zeolith, wovon man morgens und abends einen Teelöffel voll in Wasser zu sich nimmt und dies für die Dauer von 3 Monaten beibehält. Dabei sollte immer beachtet werden, dass in der Phase der Entgiftung viel Wasser getrunken wird. Ebenfalls sollte in diesem Zeitraum auf die Einnahme von Nahrungsergänzungen oder Medikamenten verzichtet werden, da sich die Mittel in ihrer Wirkung sonst gegenseitig aufheben können.

Nach Beseitigung der Parasitose, von der die allermeisten Menschen betroffen sind, ist es ratsam zu prüfen, ob die Schilddrüse genügend T4 produziert und davon genug in T3 umgewandelt wird. Die Werte für freies T4 und freies T3 lassen sich am besten im 24-Stunden-Urin (HPU-Test) labortechnisch bestimmen. Dr. Klinghardt empfiehlt hierzu das KEAC-Labor von Dr. John Kamsteeg in Kerkrade/Holland.
Borrelien verhalten sich sehr trickreich, um sowohl die Entgiftung als auch unsere Immunabwehr auszuschalten. Unter dem Einfluss eines Biotoxins wird das Katalysator-Enzym zur Umwandlung von T4 in T3 spiegelbildlich erzeugt. Statt T3 entsteht Reverse T3. Aus T4 wird also ein Hormon gebildet, das oberflächlich aussieht wie T3 aber in Wirklichkeit dessen Spiegelbild ist (Reverse T3). Dadurch werden die Rezeptoren für T3 blockiert, statt stimuliert. In diesem Fall wäre es ein grosser Fehler, T4 zuzuführen. Der Patient braucht in einem solchen Fall T3.

Ist genügend T3 und T4 im Blut, wird das durch die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) registriert, die eine Stimulation der Schilddrüse reguliert oder drosselt. Liegt der T3-Wert zu hoch (Hyperthyreose), ist die Einnahme von Lithium angezeigt, bis sich der Wert normalisiert. Ist T4 im Normalbereich, aber T3 zu niedrig, benötigt der Patient Selen. Ist der T4-Wert zu niedrig, bedarf es der Einnahme von Jod. Steigt der Jod-Spiegel, verschwinden viele Symptome. Zysten in der Brust und an den Eierstöcken bilden sich zurück. Die Körpertemperatur steigt wieder bis in den Normalbereich an. Unfruchtbarkeit und Menstruationsbeschwerden werden auf diese Weise behandelt. Das Hautbild verbessert sich.

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse

Immer häufiger treten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse auf, die im Labor gut zu erfassen sind. Ursächlich dafür ist die Elektrosmog-Belastung. Weiterhin ist die unbehandelte Gluten-Empfindlichkeit ein wesentlicher Faktor für die fortschreitende Schilddrüsenproblematik bei den Autoimmunerkrankungen. Etwa 80 Prozent aller Menschen im Westen sind davon betroffen. Bei Autoimmunstörungen der Schilddrüse haben die Patienten Haarausfall am lateralen Drittel der Augenbraue.

Ein weiteres Risiko für Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind Schwangerschaften. Stammzellen des Mannes finden ihren Weg über das Kind zur weiblichen Schilddrüse und können dort eingebaut werden, wenn die Schilddrüse der Frau schon vor Eintritt der Schwangerschaft in ihrer Funktion eingeschränkt war. Nach der Geburt des Kindes, besonders wenn die Beziehung belastet ist, attackiert das Immunsystem der strapazierten Mutter diese Stammzellen in ihrer eigenen Schilddrüse. In diesem Fall sollte Selen eingenommen werden.

Bekanntermassen nimmt die Schilddrüse sehr viel Quecksilber auf. Dies geschieht zum einen aus der Umwelt und zum anderen aus Zahnfüllungen mit Amalgam. Dabei tritt das Quecksilber langsam aus den Zahnfüllungen aus und gelangt durch die Schwerkraft über das Bindegewebe und die Lymphkanäle in das Schilddrüsengewebe, um dort sein zerstörerisches Werk zu betreiben.
Zu guter Letzt wird die Schilddrüse mit Glyphosat und anderen Insektiziden kontaminiert. Diese Substanzen besitzen eine spezifische Affinität zur Schilddrüse. Sowohl Quecksilber als auch Glyphosat lässt sich mit Zeolith gut ausleiten. Gleiches gilt für Barium-Strontium-Titanat und verschiedene Aluminium-Oxide, die in die Atemluft gelangen. Ebenfalls werden Radionuklide in den Zellen durch die Anwendung von Zeolith gebunden und ausgeleitet.

Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion

Eine wachsende Anzahl von Menschen entwickelt deutliche Symptome einer Hypothyreose, obwohl bei ihnen alle Laborwerte im Normalbereich liegen. In solchen Fällen kann man von einer Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion ausgehen. Hierbei befinden sich die zirkulierenden Hormone T3 und T4 sowie TSH von der Hypophyse alle im Normalbereich, können aber ihren Weg in die Zelle und in den Zellkern nicht finden. Die Hypophyse misst die zirkulierenden Hormone im Blutstrom und kann keine Schilddrüsenunterfunktion feststellen. Daher ist der TSH-Wert im Normalbereich. Die häufigste Ursache für die Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion ist die Blockade der Rezeptoren an und in den Zellen, da die für den Transport zum Zellkern notwendigen Proteine mit Quecksilber, Aluminium und mikrobiellen Biotoxinen belastet sind.

Ein besonders gefährdender Faktor ist hierbei die häusliche WLAN-Anlage. Durch ihre elektromagnetische Strahlung mit endogenen Frequenzen blockiert sie die Synthese der notwendigen Rezeptoren im menschlichen Organismus. Man sollte deshalb nicht zögern, die WLAN-Funktion im Router zu deaktivieren und stattdessen das Internet-Equipment über das Ethernet (LAN-Kabel) zu betreiben.

Um die Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion zu diagnostizieren, verwenden Ärzte in den USA den Broda-Barnes-Test, den man auch selbst zu Hause gut durchführen kann. Dabei wird 10 Minuten lang morgens die Aufwachtemperatur unter der linken Achselhöhle gemessen. Man verwendet dazu ein Quecksilber-Thermometer oder ein Alkohol-Thermometer. Auf keinen Fall sollte man ein Digital-Thermometer verwenden, da dieses zu ungenau misst. Liegt der Messwert über 36,8 Grad Celsius, ist der Patient hyperthyreot und braucht Lithium. Liegt der Messwert unter 36,6 Grad Celsius, hat der Patient eine Hypothyreose. Befinden sich dabei alle Laborwerte im Normbereich, liegt eine Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion vor.

Dr. Klinghardt hat bei seinen Tests herausgefunden, dass sich die Schilddrüse nur bei einer Typ 1-Schilddrüsenunterfunktion als Störfeld zeigt, nicht aber bei einer Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion. Das liegt daran, dass beim Typ 2 das Problem in den Zellen zu suchen ist. Rücken Sie einer Typ 2-Schilddrüsenunterfunktion mit Zeolith in der oben beschriebenen Art und Weise zu Leibe, um die Rezeptoren zunächst einmal von den Giftstoffen zu befreien.
Dr. Klinghardt weist darauf hin, dass eine Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) das Wachstum von Borrelien, Viren und sonstigen Parasiten enorm fördert und gleichzeitig die Entgiftung blockiert. Treten nach der Zeolith-Behandlung weiterhin Probleme mit der Schilddrüse auf, kann das auch an einer Gluten-Empfindlichkeit oder an einem nicht erkannten Eisenmangel liegen. In Betracht kommen auch gestresste Nebennieren, etwa durch Elektrosmog, der belasteten Partnerbeziehung oder durch Borrelien.
Wenn eine ärztliche Behandlung der Schilddrüse zwingend angezeigt ist, findet man im Institut von Dr. Klinghardt einen sehr kompetenten Partner.

Lorna Lutfiu

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